
Mona
Die modulare Häkeljacke
Abschlussprojekt „Gestalterin im Handwerk“
In meinem Abschlussprojekt zur Gestalterin im Handwerk wollte ich zwei meiner liebsten Themen vereinbaren: Nachhaltigkeit und moderne Gestaltung von Handwerk.
Ich liebe Häkeln, aber es hat oft einen bestimmten Look und wird häufig in eine bestimmte Stilrichtung eingeordnet, die meist eher als „vintage“ anstatt als wirklich modern wahrgenommen wird.


Als ich ein paar Monate vor meinem Abschluss zur Gestalterin im Handwerk mit dem Häkeln begonnen habe, habe ich wohl das bekommen, was man als Hyperfokus bezeichnen kann.
Häkeln ist so ein schönes Hobby – es kann entzerren ohne langweilig zu sein, es fordert meist genau so viel, dass ich mit meinem AD(H)S deutlich besser und länger meinen Fokus halten kann.
Dennoch wird es stilistisch immer wieder als etwas eingestuft, dass ich als eine konkrete Richtung („Boho“, „Hippie“, „Vintage“) wahrnehme. Nicht, dass ich diese Richtungen nicht auch ästhetisch finde – aber Häkeln kann so viel mehr und genau das wollte ich gerne mit meinem Abschlussprojekt darstellen.
Der andere maßgebliche Anspruch an mein Projekt war Nachhaltigkeit in mehreren Bereichen. Zum einen war mir der Bezug von Materialien aus verantwortungsvollen Quellen wichtig, fairer Handel in den Prozessen, die für meine Grundlage wichtig waren (Garn, Stoffe), aber auch Modularität, damit man nicht nur maßgeblich den Look der Jacke ändern kann, sondern sie vor allem auch übers ganze Jahr tragen kann.
Materialien
Äußerer Teil:
Baumwollgarn
Baumwolljersey
Winterweste:
Wollteddy
Winterärmel:
Baumwollfleece
Reißverschlüsse:
Baumwolle & recyclete PET Flaschen
Der äußere Teil der Jacke ist zu 100% von Hand gehäkelt.
Im inneren Bereich habe ich einen jeweils farbig passenden Baumwolljersey punktuell fest mit der Außenjacke von Hand vernäht. Es gibt Innentaschen.
Sowohl im Westen- als auch im Ärmelbereich kann man die Winterteile einfach mit Druckknöpfen einheften. Die Ärmel lassen sich mit leicht versteckten Reißverschlüssen einfach abnehmen.
